Aktuelles

Nun ist sie fertig und im Schulbetrieb, unsere 31. Schule in Kunduz, die Wasloswali-Schule in Imam Saheb.

 

Mehl, Speiseöl, Hefte und Stifte verteilen, dies konnten wir am 10.07.2017  durch die gemeinsame Spende von jungen Afghanen in Deutschland. Gerade bei der derzeitigen schwierigen Sicherheitslage in Kunduz ist es wichtig den ärmsten Frauen und Kindern zu helfen.

                                                                                                                         Bericht   25.05.2017

Liebe Paten, liebe Spender, liebe Freunde Afghanistans,

mit großer Freude kann ich nur Positives über unsere Projekte berichten, doch andererseits bin ich traurig, dass die Sicherheitslage in Kunduz immer noch schwierig ist, so dass ich selbst noch nicht wieder nach Kunduz reisen konnte.

Gerade in den letzten Tagen, pünktlich zum Ramadanmonat konnten wir Speiseöl und Geld an die wartenden Witwen und Behinderte verteilen. Diese Menschen leiden besonders unter der schlechten Sicherheitslage, denn sie sind an ihre Höfe gebunden und können nicht hinaus, um irgendwelche Hilfe zu bekommen. So sind unsere Verteilungsaktionen die einzige Chance auf ein besseres Leben und gesunde Nahrung.

Bei der Eröffnung der Hilfsgüterverteilung war eine deutsche Frau vor Ort, die im Fernsehen und in Anwesenheit von Regierungsvertretern eine kurze Lobansprache über unsere Arbeit hielt.

Im letzten Brief konnte ich vom Baubeginn der Schule Rustakabad berichten. Inzwischen steht diese Schule kurz vor der Fertigstellung, die  Wände sind hochgezogen, verputzt und Fenster und Türen eingesetzt. Ebenso sind die Eisenträger eingezogen, so dass nur noch der Dachdecker kommen muss, um den Schulbau zu vollenden. Die Mädchen und Jungen sind schon voller Erwartung auf die endgültige Fertigstellung.

 Inzwischen haben wir bereits mit einer weiteren Schule, der Waloswali-Schule im Norden der Provinz begonnen. Dort, weitab von der Provinzhauptstadt ist der Bedarf  besonders groß, denn wegen der schwierigen Sicherheitslage gibt es dort ansonsten keine Hilfsprojekte.

Dort liegt das Schulgelände etwas abseits, daher haben die Kinder sehr viel Platz in den Pausen zu spielen oder zu den verschiedensten Sportaktivitäten.

 

 

Beide Schulen, die wir im Zeitraum 2016/ 2017 in Kooperation mit dem BMZ haben bauen lassen, sind fertig und an die Regierung übergeben. Dennoch warten sie noch auf meinen Besuch, um eine formelle Eröffnungsfeier durchzuführen.

So froh wir über beide Schulen sind, so sehr sind wir traurig, dass der hier abgebildete Schuldirektor der Ghazi Khan Schule bei einem privaten Konflikt vor einigen Wochen erschossen wurde. Man erkennt, dass in Afghanistan immer noch keine friedvolle Kultur eingezogen ist.                                 

Auch die Bibi Samia Schule ist fertig.                       

Wen es wundert, dass alle Schulen blau gestrichen sind, das ist vom Ministerium so vorgeschrieben. Mit diesem Schulbauten und einem guten Unterricht schaffen wir die Basis für eine bessere Zukunft, die einzige Möglichkeit zusammen mit der Arbeitsplatzbeschaffung, Fluchtursachen zu bekämpfen. Unser Ziel ist die kleine Speiseölfabrik in der Nähe unseres Vereinsbüros in Kunduz. Diese muss allein aus Spenden finanziert werden, daher ist die Realisierung nicht so schnell. Bisher konnten wir einen Brunnen bauen und zwei Räume, in denen das Personal leben kann. Das Gelände muss Tag und Nacht bewohnt sein, damit kein Inventar entwendet wird. Nun müssen wir warten, dass wir die finanziellen Mittel bekommen, um die Arbeitsräume aufbauen zu lassen und die Maschinen zur Baumwollverarbeitung anzuschaffen.

Nothilfe, ganz schnell und spontan, leisteten wir, als im Winter das Dorf Sang Gosh vom Militär bombardiert wurde und viele zivile Opfer, darunter zahlreiche Kinder, ums Leben kamen. Dort verteilten wir sofort Speiseöl und warme Decken an die Angehörigen. Auch Einzelhilfen  kamen in den vergangenen Monaten nicht zu kurz. So helfen wir einer kleinen Familie mit 4 Kindern und einem behinderten Mann, die sehr arm ist, in dem wir ihnen Geld für eine Toilette gaben, oder auch armen Behinderten mit zusätzlichem Geld für Nahrung und Kleidung.

Die Bundesregierung unterstützt uns zurzeit leider nicht, da die Sicherheitslage in Kunduz schwierig ist. Meiner Meinung nach müsste es gerade umgekehrt sein, denn nur durch Hilfsprojekte, besonders in ländlichen, vernachlässigten Regionen, bringen wir mehr Frieden für die Menschen in Kunduz.

Daher sind wir mehr denn je auf Spenden angewiesen, gerade auch, weil wir noch unser Nähprojekt haben, in dem die jungen Mädchen und Frauen eine Berufsausbildung bekommen.

So hoffen wir im Namen der Frauen, Männer und Kinder  in Kunduz, dass Sie/ Ihr uns bei der Hilfe zur Selbsthilfe Ihre/Eure Unterstützung geben/gebt.

Mit herzlichem Dank wünsche ich allen unseren Spendern einen schönen Sommer

Ihre/Eure

Sybille Schnehage   

 

 

 

Speiseöl und Geldhilfe an 420 Frauen verteilt

Schwierig ist es im Moment in Afghanistan, denn immer wieder sind Kämpfe im Gang, die den armen Bewohnern im Land am Hindukush das Leben schwer machen. Gerade die Witwen mit ihren Kindern und Behinderte haben unter der schlechten Sicherheitslage zu leiden.

Umso größer waren die Freude und die Dankbarkeit, als in den letzten Tagen großzügige Hilfe vom Verein Katachel e.V. im Kunduzer Projekthaus verteilt     auch Leila hofft auf eine Patenschaft         wurden,  große Kanister

 

                                                                    mit Speiseöl und Geld.

Damit sind diese Ärmsten, gerade zur Zeit des nahenden Ramadanmonats, mit dem Nötigsten, Nahrung und Geld für kleine Wünsche,  versorgt. So bestellen sie herzlichste Grüße nach Deutschland, verbunden aber mit dem Wunsch, dass auch die Vereinsvorsitzende bald wieder nach Kunduz kommen kann.

In der letzten Woche hielt sich eine deutsche Frau in Kunduz auf, die dann bei der Hilfseröffnung mit Fernsehen, Presse und hochrangigen Vertretern der Regierung  dabei war. Auch sie wies bei ihrer Ansprache darauf hin, wie wichtig die Hilfsverteilung für die Bedürftigen der Nordregion ist.

 

Neben der Verteilung an die Armen stehen in diesem Jahr der Schulbau und der Bau einer kleinen Ölfabrik zur Arbeitsbeschaffung im Fokus des Fluchtursachenbekämpfungsprogramms des Vereins. Zwei Schulen sind vor kurzem fertig geworden, so dass dort fast 3500 Kinder endlich unter guten Bedingungen lernen können. Die Ölfabrik ist leider erst in den ersten Bauphasen, denn sie muss vollständig von privaten Spenden finanziert werden, so dass erst 2 Räume und ein Brunnen für die dort wohnenden Arbeiter erstellt werden konnten. Es fehlen daher noch Spenden für die  Arbeitsräume und die Maschinen.

„Wir hoffen dringend, dass wir noch weitere Unterstützung bekommen,“ hofft Vereinsvorsitzende Sybille Schnehage, „denn ohne Hilfe und Arbeit werden die jungen Männer in Afghanistan entweder weiter mit Waffen die Bevölkerung bedrohen oder den Weg nach Europa suchen.“ Und weiter stellt sie dar: „Die Menschen müssen in ihrer Heimat eine Zukunftschance bekommen, dann können sie sich in ihrem Kulturkreis ein zufriedenstellendes Leben aufbauen.“

Wer die Witwenhilfe unterstützen möchte, kann eine Patenschaft im Vereinsbüro unter Tel 05368 505 erfragen. Spenden für die Ölfabrik können auf das Konto Katachel e.V. bei der Sparkasse Gifhorn Wolfsburg IBAN DE 24 2695 1311 0014 1600 06 eingezahlt werden.

Fertig sind sie, die Schulen Bibi Samia und die Ghazi Khan  in Kunduz, eine Dank geht ans BMZ, welches den Bau ermöglichte

Baufortschritte unserer Schule Waloswali  in der Region Imam Sahib

Jetzt wurde sie angefangen, unsere 31. Schule in Waloswali in der Region Imam Sahib.

Heute bekamen wir die Zusage für den Bau einer Schule in der Region Imam Sahib. Das ist dann unsere 31. Schule.  Die Freude ist groß, bei uns, aber auch bei den Kindern in Waloswali.

Eine Reihe Zimmer für die Ölfabrik ist gleich fertig

Katachel e.V. Jahreshauptversammlung unterstützt den Plan einer kleinen Ölfabrik

 

Wichtig ist es Fluchtursachen zu bekämpfen und den Menschen in ihrer Heimat eine Zukunft zu geben. Dies war die Hauptaussage der Jahreshauptversammlung des Vereins Katachel e.V. am 26. Februar in der Gaststätte „Goldener Stern“ in Vorsfelde, zu der die Vorsitzende des Vereins Sybille Schnehage  zahlreiche Interessierte begrüßen konnte.

Illustriert mit Bildern in einer Powerpoint-Präsentation schilderte die Vorsitzende die Lage in Kunduz und gab einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten 2016, wobei der Bau von 4 Schulen dabei im Mittelpunkt stand. Auch beeindruckende Fotos der bedürftigen Witwen, die damit verbundene Verteilung von Hilfsgütern und das Nähprojekt für junge Mädchen  überzeugten die Teilnehmer, wie wichtig die Arbeit in Nordafghanistan ist und wie direkt die Hilfe ankommt.

Dr. Peter Olav Pleuß, der im Vorstand den Posten des Kassenwartes einnimmt, berichtete über die Finanzsituation und die mit den Hilfsprojekten  verbundenen notwenigen Ausgaben. Danach trug Kassenprüfer Horst Gülde den Bericht über die Kassenprüfung vor, die er gemeinsam mit Werner Treiß durchgeführt hatte. Daraus ergaben sich keinerlei Beanstandungen, so dass er Entlastung des Vorstandes beantragte. Diese wurde von der Versammlung einstimmig befürwortet und dem Vereinsvorstand  somit das Vertrauen ausgesprochen.

Die erfolgreiche Arbeit spiegelte sich auch darin wider, dass der Vorstand einstimmig  in seinen Positionen bei dem Tagesordnungspunkt Wahlen  bestätigt wurde. 1. Vorsitzende Sybille Schnehage, 2. Vorsitzende Anneliese Raschkowski, Schriftführer Manfred Eichhorn, Kassenwart Dr. Peter Olav Pleuß und Beisitzerin Monika Neugebauer.  Für die leider erkrankte Kassenprüferin Ursula Meentzen musste für 2 Jahre ein neuer Prüfer gewählt werden, welcher Horst Gülde zu Seite steht. Werner Treiß erhielt alle Stimmen, ebenso wie sein Vertreter Horst Mösta.

Die Haushaltsplanung 2017  wurde ebenso gemeinsam für gut geheißen, wobei  alle hoffen, dass sich die Spenden soweit entwickeln, dass die kleine geplante Ölfabrik zu realisieren sein wird.

Viele Fragen insbesondere zur Sicherheitssituation in Afghanistan, insbesondere in Kunduz wurden gestellt und Sybille Schnehage schilderte die Lage und hofft, dass sie bald doch wieder nach Kunduz reisen kann, wobei sie auf die Sicherheitsgarantien für sie durch den Gouverneur und die afghanischen Sicherheitskräfte verwies.

Der Dank gilt dem Gastgeber, den Wirtsleuten des „Goldenen Sterns“ und die stilvolle leckere Bewirtung, die der Jahreshauptversammlung einen freundlichen Rahmen gab, sowie einem Vereinsmitglied, welches mit Blumen den neuen Vorstand beglückwünschte. 

 

 

Foto v.Li Dr. Peter Olav Pleuß, Monika Neugebauer, Anneliese Raschkowski, Sybille Schnehage, Manfred Eichhorn, Horst Mösta, Werner Treiß und Horst Gülde

 

Die Zimmer für die Mitarbeiter der Ölfabrik wachsen bereits.

 

auf unser Grundstück im Bewreich der Hochebene Kunduz haben wir einen Tiefbrunnen bauen lassen um dort den Bau einer kleinen Ölfabrik zu ermöglichen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017 

 

 

Liebe Freunde unseres Vereins,

hiermit möchte ich Sie recht herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am Sonntag, den 26. Februar 2017 um 10 Uhr nach Wolfsburg-Vorsfelde in die Gaststätte „Goldenen Stern“, Lange Str. 32 einladen.

 

Tagesordnung:

 

1                   Begrüßung  und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2                   Ehrung der verstorbenen Mitglieder

3                   Genehmigung der Tagesordnung

4                   Verlesung und Genehmigung des Protokolls der JHV 2016

5                   Bericht durch die 1. Vorsitzende

6                   Aussprache zum Jahresbericht 2016

7                   Bericht über Finanzlage 2016 des Kassenführers und               der     Kassenprüfer

8                   Entlastung des Vorstandes

9                   Wahlen-Vorstand/Kassenprüfer

10               Mitgliederliste

11               Projektplanung 2017           Haushaltsplan 2017

12               Verschiedenes, Anfragen, Anregungen

 

 

Anträge zur Tagesordnung können noch bis zum Beginn der Sitzung gestellt werden.

In der Hoffnung zahlreiche Mitglieder begrüßen zu können, verbleibe ich

 

mit freundlichem Grüßen

 

 

 

Sybille Schnehage

 

 

 

Gestern kam wieder der Brief vom DZI  mit dem Spendensiegel. Damit wurde wieder einmal bestätigt, dass wir gute Arbeit machen. Danke allen Helfern, die dies ermöglichen.

Armen Witwen Hilfsgüter verteilt

Verein sucht dringend Patenschaften

Kunduz Bergfeld   Kalt ist es in Kunduz, und es schneit oder regnet. Dort, wo die Leute keine Heizung haben, und Holz oder Kohle für arme Witwen und Behinderte unerschwinglich sind,  frieren die Menschen und haben auch wenig Geld sich kalorienreiche Nahrung zu kaufen. Daher ist gerade um den Jahreswechsel die Not am größten.

Frauen und Kindern zu helfen ist die Hauptaufgabe des Bergfelder Hilfsorganisation Katachel e,V. in Nordafghanistan, und so wurde das Geld der deutschen Patenspender nach Kunduz geschickt um nachhaltig zu helfen.

Diesmal wurden Gummistiefel, Speiseölkanister, Tee und Geld an die Ärmsten übergeben, eine Aktion, die auch in der Kunduzöffentlichkeit und im dortigen Fernsehen große Anerkennung fand.

Zusätzlich wurde wieder ein Nähkurs beendet und 36 Mädchen, die trotz der Kriegstage ihren Kurs erfolgreich abgeschlossen haben, erhielten je ihr Zeugnis und eine Nähmaschine.

„ Wir freuen uns über diese Hilfe,“ erklärte die 1. Vorsitzende des Vereins Sybille Schnehage, „ aber immer mehr Frauen hoffen auch auf eine Patenschaft, und so suchen wir weitere Spender in Deutschland, die uns helfen Fluchtursachen in Afghanistan zu bekämpfen.“

Interessenten können sich auf der Homepage des Vereins   katachel.de informieren oder in Bergfeld direkt  Tel. 05368 505 anrufen.

 

Für die Menschenn im Dorf Baas Kelem , welches im Nov. bombardiert wurde, haben wir Decken und Speiseöl verteilt.

Katachel e.V. baut 2016 vier Schulen     in Kunduz trotz der schwierigen Sicherheitslage            

es ist wirklich schwierig, in Kunduz zu arbeiten, wenn man nicht dorthin fliegen kann, aber dennoch, oder erst Recht, brauchen die Menschen dort dringend Hilfe.

Die Sicherheitslage wurde im September wieder schlechter, trotz Beratung durch Bundeswehrsoldaten und amerikanischer Unterstützung für die afghanische Armee. Wieso fragt man sich da, aber mir selbst ist es völlig klar, wieso die Region nicht zur Ruhe kommt. Zehntausende junge Männer sind ohne Arbeit und Perspektive und andererseits haben die Menschen mehr Waffen denn je. So haben die jungen Männer in ihrer Not die Wahl als Räuber durch die Provinz zu ziehen, sich irgendeiner radikalen Gruppe anzuschließen oder das Land als Flüchtling zu verlassen.

Die schweren Gefechte zwangen Tausende Menschen zur Flucht, wobei hier in Deutschland immer davon gesprochen wird, Fluchtursachen zu bekämpfen.

Die Lösung der Probleme kann nur Bildung und die Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen sein. Dabei ist die internationale Entwicklungspolitik gefragt, denn Militärpräsenz allein ist nicht genug.

 

Im Frühjahr hatten wir das Glück, durch einen groß- zügigen Spender im Dorf Nazeri mit dem Bau der Bene Walid Schule  beginnen zu können. Es ist eine große Freude, dass trotz der Kämpfe in der Region dieser Schulbau fertig wurde.      

Damit aber nicht genug, im Juli hat das BMZ unseren Antrag bewilligt, so dass wir dann sofort mit dem Bau der beiden Schulen Bibi Samia und Ghazi Khan beginnen konnten. Auch deren Bauarbeiten sind schon weit fortgeschritten, so dass sich die Kinder freuen, bald unter guten Bedingungen lernen zu können.

 

 Unsere Arbeit in Kunduz hat den großzügigen Spender so sehr überzeugt, dass er uns den Bau einer weiteren Schule in Kunduz Rustakabad finanziert, deren Bau am 25. 10. 2016 beginnen konnte. Damit ist bereits unsere 30. Schule in Nordafghanistan in der Entstehung, eine Tatsache, die uns alle mit Stolz  und Freude erfüllt.

Hinzu kommt, dass unser Arbeitsschwerpunkt eigentlich in der Unterstützung von Witwen und Waisen liegt, was wir mit der Verteilung von Mehl, Speiseöl, Salz, Tomatenmark, Tee und Geld umgesetzt haben. Gerade zur Herbstzeit und im Trubel der Gefechte brauchen die Ärmsten unseren ganz besonderen Beistand. 

                            

Wir sprechen immer wieder von nachhaltiger Arbeit. Dies fördert unser Nähprojekt, welches wir nun schon seit 6 Jahren betreiben. Wieder einmal war im September ein Kurs beendet und 36 weitere junge Mädchen und Frauen können mit der Heimschneiderei ihren Lebensstandard deutlich  verbessern.  Die Frauenministerin und auch der zuständige Minister für die Hilfsorganisationen lässt allen Spendern  ein herzliches Dankeschön sagen.

 

Auch der Gouverneur fragt immer wieder nach, wann ich dann nach Kunduz käme, er garantiert auch für meine Sicherheit, so dass ich mit meinen gepackten Taschen auf eine Reisemöglichkeit warte.          

Mal sehen, wann es endlich klappen wird.

Das Wichtigste ist aber, dass unsere Hilfe bei den Menschen ankommt, gerade in dieser unsicheren Zeit, denn zum Winter werden Nahrung und warme Decken dringend gebraucht. Viele haben durch die Räubereien in den letzten Wochen all ihr Habe und die Essensvorräte verloren und warten auf Hilfsgüter. Vielleicht finden wir alle zusammen noch Unterstützer, die mit ihren Spenden uns helfen - zu helfen.

 

Sybille Schnehage

 

 

 

 

Die Gefechte sind vorbei, unseren Leuten und den Projekten ist nichts passiert-       Neuigkeiten unter Facebook Sybille Schnehage

Die Sicherheitslage in Kunduz ist schlecht. In dieser Not brauchen gerade die Ärmsten unsere Hilfe. Ab dem 20.09.2016  haben  unsere Mitarbeiter begonnen Mehl, Öl , Tomatenmark und  Geld an 420 Witwen zu verteilen.

Die Witwen, die mit ihren Kindern kommen sind voller Dank und lassen die Spender in Deutschland grüßen.

Heute am 20.09.2016  haben wir unseren 3. Nähkurs verabschiedet und allen 36 Mädchen als neue Existenz Nähmaschinen übergeben. Ebenso bekamen sie von der Frauenministerin ihre Urkunden überreicht.

In diesem Jahr bauen wir in Kunduz  4 Schulen, siehe die Bildergalerien unten

 

Bauverlauf Schule Rustakabad unsere 30. Schule in Kunduz

Schulbau Rustakabad beginnt am 1.Oktober 2016. Wir freuen uns mit diesem Schulbau einen weiteren wichtigen Beitrag zur Fluchtursachenbekämpfung beitragen zu können.

Bücher, Hefte und Stifte für alle Kinder der beiden Schulen Sarwar Zarif und Khalid Bene Walid

Fotos zum Bauverlauf der Bibi Samia Schule Kunduz

Fotos zum Bauverlauf Ghazi Khan Schule Kunduz

Fotos zum Bauverlauf der Khalid Bene Walid-Schule in Kunduz- Naseri

Katachel hilft in Kunduz Kundus

Hilfe für die Bedürftigsten im afghanischen Kunduz

Katachel e.V. hilft 420 Witwen und Waisen in der Not

 

Bergfeld/Kunduz Immer noch ist die Region Kunduz im Norden Afghanistans unruhig und Schießereien verunsichern die Menschen der Provinz. Unter dieser mangenden Sicherheit haben besonders die Ärmsten zu leiden, denn die können nicht irgendwelche Arbeiten annehmen oder zum Betteln auf die Straße gehen.

Gerade in dieser Zeit ist die Nothilfe besonders wichtig, und so verteilen die Mitarbeiter des Vereins Katachel e.V. seit heute Morgen Kanister mit Speiseöl, Tee, Seifenstücke und Bargeld an die Menschen, die im Rahmen des Vereins eine Patenschaft aus Deutschland haben.

Zum Auftakt der Verteilung kamen die Frauenministerin von Kunduz mit den Kollegen, dem Minister für die Hilfsorganisationen und für Schulwesen. Alle hoben die Bedeutung dieser Hilfe hervor, denn sie ist ein wichtiger Bestandteil zur Fluchtursachenbekämpfung. „Wer in seiner Heimat sein Auskommen und eine Chance für eine sichere Zukunft findet, derjenige wird auch lieber in seiner Umgebung und seinem kulturellen Umfeld bleiben,“ bestätigt die Vorsitzende des Vereins Sybille Schnehage, „und somit danken wir allen Spendern, die diese Hilfe ermöglichen.“

Dennoch haben die Mitarbeiter bei der Verteilung große Probleme, denn viele weinende Frauen mit ihren Kindern, welche noch keine Patenschaft haben, sitzen vor dem Vereinsbüro und bitten ebenfalls um Hilfe. So hoffen die Mitglieder des Vereins noch weitere Menschen zu finden, die diese Hilfe unterstützen.

Parallel zu der Verteilung geht der Bau der neuen Schule in Kunduz Nazeri voran. Die Grundmauern sind fertig und in den nächsten Tagen beginnen die Arbeiter die Wände aus gebrannten Steinen zu mauern.

„Schade, alle anderen Hilfsorganisationen haben Kunduz verlassen, dabei wird so viel Hilfe benötigt,“ Sybille Schnehage kämpft um jedes Hilfsprojekt, „nur wenn massiv die Lebensverhältnisse verbessert werden, wird es Sicherheit geben und die Menschen gehen nicht weiter auf die Flucht in Richtung Europa.“

Wer dies Projekt, eventuell mit einer Patenschaft, unterstützen möchte, kann sich im Internet unter katachel e.V. informieren,  bei der Vorsitzenden direkt anrufen oder bei der Sparkasse Gifhorn Wolfsburg Katachel e.V. IBAN DE 24 269513110014160006 spenden.

Schulbau in Kunduz Kundus

Nach schweren Kämpfen in Kunduz können unsere Leute wieder weiter arbeiten. Damit freuen wir uns für die Mädchen und Jungen helfen zu können.

Kunduz Kundus Schulbau

Der Bau unserer 27. Schule hat begonnen.

Hier haben wir die große Freude am 12.03.2016 mit dem Bau der Khalid Bene Walid-Schule in Kunduz Naseri Jarguzar beginnen zu können. Die Schule wird mit 6 Klassenzimmern und 3 Arbeitsräumen, sowie Toiletten getrennt für Jungen und Mädchen, 280 Mädchen und 373 Jungen einen neuen Platz zum Lernen geben.

Damit wird in der Region unsere 27 Schule gebaut. Besondern Wert legen wir dabei auch darauf, den Kindern, die in besonders unsicheren Gegenden wohnen, dieselben Chancen zu geben, wie den Stadtkindern. Nazeri  wartet seit Jahren auf einen eigenen Schulbau. Früher gingen die Kinder ins Nachbardorf, doch nach Bedrohungen durch Taliban, konnten die Kinder nicht weiter dort beschult werden. Daher sind alle Mädchen und Jungen zusammen mit ihren Eltern glücklich, dass diese Schule in den nächsten Monaten fertig gestellt wird. Ein besonderer Dank gilt den Spendern, die diesen Bau mit ermöglichen. 

Kunduz Katachel Nähprojekt

Glücklich mit einer eigenen Nähmaschine eine bessere Zukunft zu haben

Katachel e.V. verteilte 36 Nähmaschinen

 

Kunduz Bergfeld -Pünktlich zum afghanischen Neujahrsfest  hatten sie ihre Ausbildung abgeschlossen, 36 junge Frauen und Mädchen, die im nordafghanischen Kunduz vom Verein Katachel e.V. zu Näherinnen ausgebildet wurden. Schulkleider für Mädchen, Hemden für Schüler und festliche Kleidung, alles stand im Ausbildungsplan der 3 Monate im Vereinshaus, in dem sie von 2 Schneidermeisterinnen unterrichtet wurden.

Nachdem das Gesellenstück, ein festliches Kleid von den Lehrerinnen und einer Beauftragten des Kunduz-Frauenministeriums begutachtet wurden, erhielten die jungen Frauen ein Zertifikat, welches ihnen die erfolgreiche Teilnahme am Kurs bescheinigt und mit dem sie einen kleinen Heimschneiderladen eröffnen können.

Gerade in der schwierigen Zeit in Kunduz, wo die Sicherheitslage die Menschen aus Angst zu Hause bleiben lässt, ist diese Möglichkeit, selbstständig Geld zu verdienen, besonders wichtig.

Das Problem besteht nicht nur für Frauen, auch Männer finden in Kunduz keine Arbeit, denn keine Fabrik oder ein anderer Großbetrieb bietet den jungen Männern eine Chance Geld zu verdienen. Daher versuchen so viele junge Männer ihr Glück in Europa zu finden.

Diese Fluchtursache zu bekämpfen ist das Hauptanliegen des Bergfelder Hilfsvereins. „Wenn die Mädchen Bildung und eine Kleinexistenz bekommen, dann ist dies ein wichtiger Schritt eine bessere Zukunft in der Heimat zu haben,“ berichtet die Vorsitzende des Vereins Sybille Schnehage, und weiter: „ Wir freuen uns zudem sehr, dass auch die Gifhorner Frauen mit ihrer Spende beim Frauenpolitischen Sektempfang dazu beitrugen diese Nähmaschinen in Kunduz auf dem Bazar kaufen zu können. Das ist wahre Hilfe zur Selbsthilfe“.

In der nächsten Woche werden dann die neuen Kursteilnehmerinnen ausgesucht, denn die Warteliste ist lang diesen Kurs zu besuchen. Auch dann werden es wieder 36 junge Frauen sein, die begierig das Schneiderhandwerk erlernen möchten.

Wer mit einer Spende helfen möchte kann die auf das Konto Katachel e.V. bei der Sparkasse Gifhorn Wolfsburg IBAN DE24269513110014160006 tun oder sich unter Tel 05368 505 informieren.

Kunduz Afghanistan JHV Katachel e.V.

Erfolgreiche Arbeit trotz Krieg und Terror

Jahreshauptversammlung Katachel e.V.

Schwierig ist sie die Hilfe im afghanischen Kunduz, dies konnte die Vorsitzende der Hilfsorganisation Katachel e.V. bei der Jahreshauptversammlung im Café Extrem in Wolfsburg den Anwesenden berichten.

Dennoch war das Jahr 2015 für den Verein ein großer Erfolg, denn wieder konnten 1000 Mädchen und Jungen sich auf den Unterricht im neuen, von BMZ Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten, Schulgebäude freuen. Obwohl die Arbeiten an der Schule durch die schweren Kämpfe teilweise ruhen mussten, wurde der Komplex rechtzeitig fertig und mit Möbeln sowie Schulmaterial ausgestattet. Dabei sei ein besonderer Dank den großzügigen privaten Spendern gesagt.

Auch das Projekt mit WECF, Women of Europe for a Common Future, in dem jährlich 144 Mädchen und Frauen zu Näherinnen  ausgebildet werden, konnte nach den Kämpfen wieder weiter machen, so dass alle Vereinsziele erreicht werden.

Leider haben die Kämpfer eines  geschafft, alle Hilfsorganisationen, außer Katachel e.V., haben die Provinz verlassen, so dass die Lage der Menschen noch schlechter wurde und die Not wächst. Bei der Winterhilfe des Vereins für 420 Witwen mit ihren Kindern konnten manche Frauen nicht in die Stadt kommen, da Taliban oder andere Kämpfer sie bedrohten. Diese Situation ist inzwischen etwas besser geworden, doch täglich berichten die Mitarbeiter von Kämpfen in der gesamten Provinz.

Traurig macht die Vorsitzende die Situation um den Sohn des Projektleiters Osman. Nachdem Osman selbst vor 3 Jahren von Attentätern verletzt wurde und sein Sohn bei einem Bombenattentat einen Splitter ins Bein bekam, wurde der 12-jährige Junge im letzten Sommer entführt und kam erst nach 2 Wochen und Zahlung einer Lösegeldsumme durch die Familie frei. Nun möchten die Eltern gern den Sohn legal nach Deutschland schicken, damit er in Sicherheit groß werden kann.

Es gibt ein Gesetz, welches Mitarbeiter der Bundeswehr oder der deutschen Regierungsorganisationen und ihre Familien nach Deutschland mit Visum reisen lässt. Für Nichtregierungsorganisationen gilt dies nicht, wie das Auswärtige Amt berichtete, so dass der Vater nicht einmal in der deutschen Botschaft einen Termin bekommt um die Gefahr für den Jungen darzustellen. „Unsere Mitarbeiter sind für die deutsche Regierung leider weniger wert als die anderen, daraus schließe ich, dass auch wir als NGO-Helfer weniger wert sind. Das macht mich traurig, wenn nicht sogar verzweifelt.“ meint dazu Sybille Schnehage.

Nach dem Jahresbericht und dem Finanzbericht durch Dr. Peter Olav Pleuß und Kassenprüferin Ursula Meentzen wurde dem Vorstand das Vertrauen ausgesprochen, der Vorstand entlastet und den Aktiven für ihre Arbeit gedankt.

Für die Kassenprüfung stand wieder einmal die Wahl an. Dabei scheidet Dr. Christiane Gräfin  Finck von Finckenstein aus und ihren Posten, neben Ursula Meentzen, übernimmt für 2 Jahre Horst Gülde. Stellvertretender Kassenprüfer wird Werner Treiß.

In den nächsten Wochen wird die Planung für die Maireise der Vorsitzende viel Arbeit mit sich bringen, denn neben Schulbau ist auch der Aufbau einer kleinen Speiseölfabrik geplant. Dazu sind aber noch die Anträge mit dem Ministerium abzusprechen und die hohe Eigenmittelsumme durch Spendensammeln aufzubringen, eine schwere Arbeit für alle Vereinsehrenamtlichen.

Beim Punkt Verschiedenes konnte eine sehr positive Überraschung die Gäste erfreuen, denn  unser Vereinsmitglied aus Katachel Anwar und seine Lebensgefährtin Nadine hatten ihren neugeborenen Sohn Maximilian-Hinnerk dabei, einen hübschen deutsch-afghanischen Erdenbürger, dem alle nur das Beste wünschen.

 

Kunduz Kundus Afghanistan Hilfe von Gifhorner Frauen Gifhorner Rundschau 20.02.2016

                                                                      

                                                                                                                                                                            Bergfeld, den 1.1.2016

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016 

 

 

Liebe Freunde unseres Vereins,

hiermit möchte ich Sie recht herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am Sonntag, den 21. Februar 2016 um 10 Uhr nach Wolfsburg Laagberg  in die Gaststätte Cafe Extrem , Breslauer Str. 198 einladen.

 

Tagesordnung:

 

1                    Begrüßung  und Feststellung der Beschlußfähigkeit

2                    Ehrung der verstorbenen Mitglieder

3                    Genehmigung der Tagesordnung

4                    Verlesung und Genehmigung des Protokolls der JHV 2015

5                    Bericht durch die 1. Vorsitzende

6                    Aussprache zum Jahresbericht 2015

7                    Bericht über Finanzlage 2015 der Kassenführerin und der Kassenprüfer

8                    Entlastung des Vorstandes

9                    Wahlen

10                Mitgliederliste

11                Projektplanung 2016  Haushaltsplan 2016

12                Verschiedenes, Anfragen, Anregungen

 

 

Anträge zur Tagesordnung können noch bis zum Beginn der Sitzung gestellt werden.

In der Hoffnung zahlreiche Mitglieder begrüßen zu können, verbleibe ich

 

mit freundlichem Grüßen

 

 

 

Sybille Schnehage

 

Kunduz- Hilfe für die Witwen und Waisen

Speiseöl, Tee und Geld, sowie Gummistiefel für die Kinmder konnten unsere Mitarbeiter am 3. Januar 2016 verteilen.  Diese Hilfe bekommen 416 Witwenfamilien, die das Glück haben in Deutschland eine helfende hand zu haben.  Eine tolle Hilfe in der kalten Jahreszeit.

Das Jahr 2016 beginnt wieder mit einer großartigen Hilfe. 36 weitere Mädchen haben ihre Nähausbildung abgeschlossen und erhielten von unseren Mitarbeitern Zeugnisse und Nähmaschinen. Ein Dank WECF und allen Spendern, die dies ermöglichen

Kunduz, Kundus Hilfe für Schulmädchen

400 Paar Gummistiefel an die Mädchen der neuen Schule verteilt.

Katachel e.V. hilft vielen armen Kindern in Afghanistan

 

Bergfeld/Kunduz. Nach den Spenden, die zahlreiche Menschen aus der Region auf das Konto eingezahlt hatten,  hat der Bergfelder Verein Katachel e.V. zur Hilfe in Afghanistan  zügig die Gelder nach Kunduz überwiesen, denn dort ist es deutlich kälter als hier in Deutschland und viele Schülerinnen und Schüler gehen barfuß in Schlappen zum Unterricht.

Schnell wurden die Gummistiefel von den lokalen Mitarbeitern im Bazar in Kunduz gekauft und auf dem Gelände der vom Verein neu gebauten Schule Sarwar Sharif an die wartenden Schulkinder verteilt. Glücklich und dankbar sind die Kinder und danken den deutschen Helfern recht herzlich.

„Als ich die Fotos von der Übergabe bekam, da hatte ich das richtige Weihnachtsgefühl,“ meinte die 1. Vorsitzende Sybille Schnehage zu der Hilfsübergabe, „Weihnachten ist nämlich die Freude zu helfen und an die Ärmsten zu denken.“

Zusätzlich bekamen viele Mädchen auch Schulbücher und Hefte, denn die Kleinen aus armen Familien haben oftmals auch nicht das Geld für Schulmaterial.

Die Schüler konnten noch keine Hilfe erhalten, denn dafür reichte das gespendete Geld nicht aus auch an die Jungen warme Stiefel zu verteilen. Bleibt die Hoffnung, dass dies in den nächsten Wochen noch realisiert werden kann.

Mit den Spenden für warme Füße und den Schulneubau können die Kinder der Zukunft in ihrer Schule positiv entgegensehen, eine nachhaltige Hilfe vor Ort.

 

Kunduz neue Schule Sarwar Sarif ist fertig

Auch 2015 haben wir trotz widriger Umstände eine Schule bauen lassen können. Sie ist fertig und  wird am 1. Dezember 2015 eingeweiht. Wir danken dem BMZ für die Zuwendung.

Kundus Afghanistan Hilfe für Witwen Kunduz Afghanistan Hilfe für Witwen

                                                                                                                               25.10.2015

Liebe Paten, liebe Spender, liebe Freunde Afghanistans,

„Geht es weiter oder nicht?“ dies war in den letzten Wochen immer wieder die Hauptfrage, die mir gestellt wurde, denn die Ereignisse in Kunduz waren in allen Medien. Erst wusste ich nur, dass ich weiter helfen möchte, aber wie sich die Lage in Kunduz entwickelt, war noch unklar; und nun ist sicher, es geht weiter, trotz der Schrecken. Ab heute verteilen unsere Mitarbeiter Geld an die Witwen, um ihnen gerade in der jetzt so schwierigen Zeit zu helfen.

Dennoch, es ist leider nicht die Hilfe, die wir geplant hatten. Und der Grund ist folgender. Als ich in Kunduz war, hatten wir schon den ganzen Hof voll Reissäcke und wollten am Montag von der Bank Geld holen, um mit der Witwenhilfe zu beginnen. Da begannen am Sonntagabend laute Schüsse, die Ruhe zu brechen. Auf meine Frage nach der Ursache beruhigten mich unsere Mitarbeiter, es wären nur Gefechte in Chardarrah. Am Morgen wurden die Schüsse immer mehr und man sah Panzer auffahren. Hubschrauber flogen über die Weststadt und es kamen Anrufe vom deutschen Konsulat, ich sollte mich am Flughafen in einen Sicherheitsbereich begeben. Im Vertrauen auf meine Leute und die Stärke der afghan. Armee blieb ich aber weiter in unserem Vereinshaus. Die Hubschrauber folgen ab und der Gefechtslärm näherte sich weiter. Auf der Terrasse sitzend, hörte ich das Pfeifen eines Geschosses, welches dicht über meinen Kopf pfiff. Als ich kurz vor 14 Uhr wieder einen Anruf bekam, warf ich alle Unterlagen in meinen Rucksack, drei Bewacher begleiteten mich und wir fuhren schon über Schleichwege zum Flughafen, wo ich den letzten Platz in einem Evakuierungsflugzeug der UNO bekam. Es war schon die letzte Chance, denn schon kurze Zeit später waren die Angreifer in unserem Büro und suchten mich. Es war wohl Rettung in letzter Minute.

Nun, so wurde das Haus durchsucht und alles geklaut oder geplündert und zerstört, inclusive der vielen Reissäcke, die am nächsten Tag abtransportiert wurden. 

Meine Reise führte nach Kabul und dann sicher über Istanbul nach Hause. Unsere Mitarbeiter mussten ebenso fliehen und bangten um ihr Leben und das ihrer Familien.

Inzwischen konnten sie zurück nach Kunduz, aber es fehlt an allem. Sie brauchen neue Decken, was zu essen, unsere Laptops sind weg, der Generator fehlt uns. Die Bank in Kunduz ist noch geschlossen, so dass wir noch nicht weiter überweisen können. Also helfen wir im Moment nur mit Geld, versuchen alle Notwendigkeiten für das Vereinshaus wieder zu beschaffen, brauchen neue Nähmaschinen, Stoff, Büroinventar  usw.

Aber welch ein Glück, kein Mitarbeiter ist verletzt, keiner hat sein Leben verloren, das Haus wurde nicht angezündet, Material ist ersetzbar. Also können wir nur froh sein und müssen nach vorne sehen und den Menschen helfen.

Die Not und der Schrecken motivieren tausende junge Menschen aus Kunduz, nach Europa zu gehen, um dort eine bessere Zukunft zu finden, aber es ist viel sinnvoller in Kunduz massiv zu helfen, um dort Perspektiven zu schaffen. Das ist unser Ziel und auch der Gedanke unserer Mitstreiter. Leider müssen wir nun die Verluste mit den Spendengeldern ausgleichen, wir sind nicht so reich wie die großen Regierungsorganisationen, aber wir dürfen trotzdem nicht den Mut verlieren, denn ich habe erlebt, wie sehr uns die Menschen in Kunduz vertrauen.

Glauben sie nicht den Presseartikeln, Kunduz ist noch nicht sicher, Kunduz hat immer noch die Probleme, die die internationale Gemeinschaft nicht gelöst hat. Es gibt immer noch Gefechte, aber wir werden weiter versuchen, das Leid der einfachen Menschen zu lindern und wollen im nächsten Jahr wieder Schulen bauen und eine kleine Speiseölfabrik, um aktive Fluchtursachenbekämpfung zu betreiben. Bitte helfen Sie uns dabei.

Im Namen der armen Menschen in Kunduz danke ich allen Spendern und hoffe weiter darauf, noch mehr hilfsbereite Menschen, wenn es geht auch Paten, zu finden, die uns unterstützen, denn die Bevölkerung in Kunduz braucht uns.

Beste Grüße

Eure

 

   Sybille Schnehage

Kundus- Schäden im Vereinshaus durch die Taliban Kunduz- Schäden im Vereinshaus durch die Taliban

Betten weg, Reis weg, Generator weg, vieles zerstört, aber das Bürohaus steht noch und wir müssen jetzt anpacken, damit es weiter geht.

Flughafen Kundus bei der Eder ausländischen helfer Flughafen Kunduz bei der Evakuierung der ausländischen Helfer

Flughafen Kunduz, ich warte auf den Flug und finde noch in der letzten Maschine einen Platz. Im Hintergrund die Kampfhubschrauber der afghanischen Armee

Krieg in Kundus im Hintergrund sieht man die Rauchschwaden Krieg in Kunduz im Hintergrund sieht man die Rauchschwaden

Heute am Donnerstag berichten meine Mitarbeiter immer noch von Gefechten. Immer mehr Menschen fliehen aus Kunduz. Es ist zum Verzweifeln.

Auch heute, Dienstag, berichten meine Leute von anhaltenden Kämpfen. Viele fliehen aus Kunduz in Richtung Kabul. Die ganze Strecke nach Baghlan ist voller Kämpfer. Was ist nur los, wieso sind die Regierungstruppen so schwach und wieso kommt nicht endlich wieder Sicherheit.

Kundus Schule Sarwar Sharif am 27.9.2015 kurz vor den Kämpfen Kunduz Sybille Schnehage vor der Schule Sarwar Sharif am 27.9.2015 kurz vor den Kämpfen

Zur aktuellen Lage möchte ich nur kurz den neuesten Stand hier mitteilen. Bei meinem Besuch war bis Sonntag noch alles wie geplant, die Schule ist kurz vor der Fertigstellung, das Nähprojekt läuft gut und wir planten die Übergabe der Hilfen ( Reis und Geld) an die Witwen. Dann am Sonntagabend begannen die Kämpfe in Kunduz so dass ich am Montagnachmittag als letzte ausländische Person auch mit vom Flughafen evakuiert werden musste. Mir selbst geht es der Lage entsprechend gut, denn ich bin gesund in Deutschland angekommen.

Meine Flucht war gerade noch rechtzeitig, denn die Taliban haben unser Büro kurzzeitig  eingenommen. Inzwischen gibt es noch Kämpfe in Kunduz, so dass unsere Mitarbeiter sich noch versteckt halten. Zwei unserer Bewacher sind inzwischen wieder im Bürohaus, doch weiss ich noch nichts über die angerichteten Schäden. Sobald ich mehr Info habe, dann wwerde ich dies hier mitteilen. Hoffen wir, dass die Arbeit weiter gehen kann.

Kundus- Nähkurs  des Vereins Katachel e.V. Kunduz- Nähkurs des Vereins Katachel e.V.

Am 19. August hat der 4. Nähkurs des Jahres 2015 begonnen. Wieder werden 36 Mädchen zu Heimschneiderinnen ausgebildet.

Kundus - Bau der Sarwar Sharif Schule Kunduz - Bau der Sarwar Sharif Schule

Unsere neue Schule in Kunduz steht kurz vor der Fertigstellung, die Deckenträger werden bereits eingezogen und der Toilettentrakt ist schon fertig.

Kundus Reisebericht Mai 2015 Kunduz Reisebericht Mai 2015

                                                                                                                               14.06.2015

Liebe Paten, liebe Spender, liebe Freunde Afghanistans,

eine Reise mit vielen Ereignissen liegt hinter mir, und es ist eine Freude, wie gut sich unser Projekt entwickelt. Zunächst hatte ich Zweifel ob es überhaupt die Sicherheitslage her gibt, dass ich nach Kunduz reise, denn ein deutscher GIZ Mitarbeiter war in der Region entführt worden und täglich hörte ich von Anschlägen, die die Stadt Kunduz und die Provinz erschüttern. Dennoch wollte ich mich davon nicht einschüchtern lassen und so reiste ich am 13. Mai nach Köln, wo meine 10 Umzugskartons Platz im Bundeswehr Airbus nach Mazar- i- Sharif fanden.

Am nächsten Tag ging es dann mit unseren afghanischen Mitarbeitern durch das Gebiet in dem oftmals Überfälle stattfinden und Entführungen drohen. Aber wie immer, alles ging glatt und ich erreichte Kunduz samt Gepäck.

Zunächst stand die Verteilung der Hilfen für die Witwen im Vordergrund. Wir entschieden Mehl und Geld zu übergeben und wie immer standen viele, viele Frauen ohne Berechtigungskarte vor dem Vereinshaus, denn die Armut in den ländlichen Regionen nimmt weiter zu.

Das erfolgreiche nachhaltige Projekt unseres Vereins, das Nähausbildungsprojekt, welches auch vom Verein  WECF unterstützt wird, zieht immer weitere Kreise. Wieder bekamen 36 Frauen und Mädchen ihr Abschlusszeugnis und je eine Nähmaschine, und schnell war der neue Kurs gedrängt voll, so dass ich einige Mädchen abweisen und auf August vertrösten musste. Bei Besuchen in den Heimwerkstätten früherer Schülerinnen konnte ich mich von der Neuexistenz überzeugen, die auch bei schlechtester Sicherheitslage in den Zimmern eine echt zufriedenstellende Existenz sichert. Zusätzlich haben wir neu für die Kursteilnehmerinnen ab sofort Informationskurse durch die sie über ihre Frauenrechte, ihr Wahlrecht und Familienplanung informiert werden.

Froh war ich, als das BMZ genehmigte mit dem Bau unserer 26 Schule zu beginnen, denn immer wieder waren Lehrer, und Eltern gekommen um um diesen Schulbau zu bitten. So ging es dann auch zügig, sich für ein Ingenieurbüro zu entscheiden und den Grundstein zu legen, damit die Zelte, die bei der Hitze sehr unerfreulich sind, schnell ausgedient haben. Viele Offizielle waren dabei, doch war ich vorsichtig und hielt mich nur kurz dort auf, denn die Sicherheitslage ist so kritisch, dass alle Ausländer die Region Kunduz meiden. Dennoch, es machte große Freude, dass gerade die Eltern bereit sind mit zu helfen und viele Grüße nach Deutschland bestellten. Da die Zahl der Kinder wieder angestiegen ist, auf jetzt fast 500 Mädchen und 600 Jungen sehen wir den dringenden Bedarf, und es war eine Freude Hefte, Stifte und Bücher für alle Kinder zu verteilen, damit sie gut ausgestattet sind. Ebenso verteilten wir 200 Schulhemden an bedürftige Jungen und 100 Schulkleider an arme Schülerinnen.

Prothesen, die ich bei mir hatte fanden ihre Behinderten und auch die Arztstation für die Witwen und Mädchen aus dem Nähprojekt kann vielen Menschen helfen. Das bestätigt immer wieder, wie wichtig unser Hilfsprojekt in Kunduz ist und wie direkt die Hilfe ankommt.

Und wer gut lernt, der will auch Sport treiben. So freuten sich Mädchen und Jungen als wir für 15 Teams Trikots und Hosen übergaben. Die Mädchen spielen Volleyball, die Jungen Fußball. Dies ist der beste Weg über Bildung und Sport die Kinder zum Frieden zu erziehen. Es fehlt nur eines, die Arbeitsplätze, wenn die Schule und die Ausbildung fertig sind. Aber dies wäre eine Aufgabe der internationalen Gemeinschaft.

An einem Tag hatte ich auch Gelegenheit das ehemalige Bundeswehrcamp zu besichtigen. Es ist leider traurig, was daraus geworden ist. Das Bundeswehrkrankenhaus ist ausgeräumt und abgeschlossen, die Küche funktioniert nicht mehr, die Räume sind meist leer, das Gelände verwildert. Man hätte dort sicherlich eine bessere Lösung finden können, wie z.B. daraus eine Hochschule machen, aber leider ist es anders entschieden worden.

 

Im Namen der Menschen in Kunduz danke ich allen Spendern und hoffe noch mehr hilfsbereite Menschen, wenn es geht auch Paten, zu finden, die uns unterstützen,  denn die Bevölkerung in Kunduz braucht uns.

Beste Grüße

Eure

   Sybille Schnehage

Kundus- die Kinder bitten Katachel e.V. um einen Schulbau Kunduz- die Kinder bitten Katachel e.V. um einen Schulbau

 

Helfen Sie mit

Diese Mädchen und Jungen in Kunduz möchten gerne eine richtige Schule mit Klassenzimmern aus Stein, in denen sie optimal lernen können. Dafür sammelt unser Verein zur Zeit Spenden.

Kundus, die Kinder der Sarwar Sharif Schule Kunduz, die Kinder der Sarwar Sharif Schule
Danke für die große Hilfe für Kunduz

Lilo Weber als erstes Ehrenmitglied gewürdigt

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Vereins Katachel e.V., im Wolfsburger Café Extrem waren über 20 Vereinsmitglieder gekommen um über die Aktivitäten des Jahres 2014 eingehend informiert zu werden, aber auch um Kassenwartin Lilo Weber für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu ehren.

Beim Tagesordnungspunkt Wahlen hatte sich Lilo Weber nach 21 Jahren nicht wieder als Kassenverantwortliche wählen lassen, da sie im kommenden Jahr doch 80 Jahre werden wird und die neue Technik mit Computerprogrammen doch nicht „ihr Ding“ sind. So würdigte der Vorstand ihre Arbeit, die sie als Gründungsmitglied des Vereins die vielen Jahre ehrenamtlich mit Elan akkurat geleistet hatte, mit einer Ehrenurkunde. Neben einem großen Präsentkorb mit allerlei Leckerem wurde Lilo Weber zum ersten Ehrenmitglied der Hilfsorganisation ernannt.

Ihren Posten übernimmt nach einstimmiger Wahl Dr. Peter Olav Pleuß, der bereits als Kassenprüfer die Verwaltung des Vereins intensiv unter die Lupe genommen hat und sich daher gerne für dies Ehrenamt zur Verfügung stellte. Die weiteren Vorstandsmitglieder, Beisitzerin Monika Neugebauer, Schriftführer Manfred Eichhorn, stellvertretende Vorsitzende Anneliese Raschkowski und Vorsitzende Sybille Schnehage wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neue Kassenprüferin wird Ursula Meentzen, die erstmalig diese Aufgabe neben Gräfin Dr. Christiane Finck von Finckenstein übernehmen wird.

In ihrem Vortrag über die Hilfsaktionen im vergangenen Kalenderjahr konnte Sybille Schnehage von dem erfolgreichen Bau der 25. Schule durch den Verein im Norden Afghanistans berichten und von den nachhaltigen Erfolgen im Nähprojekt des Vereins. Hinzu kommt, dass neben den 416 unterstützten Witwen und Waisen noch viele Frauen aus dem Kreis der Ärmsten auch auf eine Patenschaft aus Deutschland hoffen.

Nach dem Vorstellen der Finanzen und dem Bericht von Kassenprüfer Johannes Götz wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt und für die so segensreiche Arbeit gedankt.

Eine wichtige Entscheidung, die alle gemeinnützigen Vereine betrifft, war die notwendige Satzungsänderung, die ebenfalls einstimmig beschlossen wurde und nun beim Amtsgericht hinterlegt werden kann.

Mit vielen Vorschlägen, trotz der immer schlechter werdenden Sicherheitslage, zu helfen diskutierten die Anwesenden noch lebhaft, hatten doch Monika Neugebauer und Vanessa Schnehage mit leckeren Kuchen dafür gesorgt, dass es nicht nur beim Kaffee blieb. Sybille Schnehage dankte den beiden dafür, aber insbesondere Elke Braun und den Café Extrem, dass in den gemütlichen Räumen die Vereinsmitglieder so herzlichen willkommen waren.

Vortrag im Ratssaal der Stadt Gifhorn

 

Auf Einladung der St. Nikolai Stiftung Gifhorn war ich eingeladen über die Menschen in Kunduz zu berichten. Ich hatte den Eindruck, dass die interessierten Zuhörer einen guten Eindruck bekamen, welch große Schwierigkeiten in Afghanistan noch zu überwinden sind.

Kunduz- Übergabe von 36 Nähmaschinen

Nähmaschinen für die Absolventinnen des Nähkurses. Dies war der 4. Kurs im Jahr 2014. Damit haben 2014  144 Frauen und Mädchen diese Ausbildung durchlaufen können.

Der Dank geht an alle Unterstützer, die dies Projekt ermöglichen, insbesondere an WECF.

Kunduz Ölverteilung an Witwen und Waisen

20 Liter Speiseöl und Geld verteilen unsere Mitarbeiter an den Weihnachtstagen in Kunduz an arme Witwen und Verletzte. Die Menschen sind überglücklich, dass sie kalorienreich kochen können, denn es ist kalt in Kunduz, weihnachtlich kalt.

Und für uns hier in Deutschland gibt es kein schöneres Geschenk als helfen zu können.

KreislandFrauen übergeben Spende für

 

Afghanistanhilfe

 

12.12.14 Die KreislandFrauen Gifhorn haben vergangenen Donnerstag die stolze Summe von 2139,50 € an die Vorsitzende des Vereins Katachel, Sybille Schnehage in Bergfeld, übergeben.

Der Verein setzt sich seit zwanzig Jahren für Hilfsprojekte in Afghanistan ein. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Hilfe zur Selbsthilfe in der Region Kunduz. Sybille Schnehage reist mehrfach im Jahr nach Afghanistan, um die Arbeit vor Ort zu begleiten und die Projekte zu betreuen. Zur Spendenübergabe empfing Sybille Schnehage eine Abordnung aus dem Kreisverband der LandFrauen bei sich zuhause in Bergfeld. Kreisvorsitzende Ilsemarie Dralle überreichte den Scheck und gab den Dank an die Mitglieder weiter: „Ich freue mich, dass so viele LandFrauen diese wichtige Arbeit mit dieser großzügigen Spende unterstützen."

Die Spende der LandFrauen soll für den Bau eines Schulgebäudes auf einer Hochebene bei Kunduz eingesetzt werden. Hier werden bereits 700 Jungen und Mädchen in Zelten sehr gut unterrichtet. Beim letzten Besuch kauften die Vereinsmitarbeiter Schulbücher für die Kinder. Mit dem Gebäude sollen die Lernbedingungen verbessert werden. „Bildung für die Kinder in diesem bürgerkriegsgezeichneten Land ist so wichtig, damit die Konflikte in Zukunft nicht immer kriegerisch gelöst werden", erklärte Schnehage. Außerdem konnte jüngst der dritte Nähkurs verabschiedet werden. Frauen erhalten hier eine Ausbildung als Näherin, um sich eine eigene, selbstständige Existenz aufbauen zu können.

Der Kreisverband der LandFrauen Gifhorn sammelte die Spende bei seinem KreislandFrauentag im November ein, bei dem Sybille Schnehage von ihrer Arbeit berichtete.

Kunduz Kundus Schuleinweihung in der Ghazi Khan Schule

Liebe Paten, liebe Spender, liebe Freunde Afghanistans,

die Einweihung unserer 25. Schule stand im Herbst an, und ich bekam eine Erkältung mit Fieber usw.. Also verzögerte sich die Reise und ich musste dann angeschlagen meinen Flug mit dem Bundeswehr-Airbus nach Mazar i Sharif antreten. Fünf Umzugskartons und einen Rollstuhl hatte ich im Gepäck, dabei viele Medikamente für unsere kleine Arztstation, Prothesen, Schienen und warme Pullover. Wieder die gefährliche Autofahrt nach Kunduz, wobei mich auf der halben Strecke ein Polizeifahrzeug abholte, damit mir nicht das passiert, was im Moment in der Region immer wieder geschieht, die Menschen werden von Räubern entführt und deren Familien erpresst..

In Kunduz angekommen war es natürlich eine große Freude, den neuen Schultrakt einzuweihen, in dem jetzt über 700 Mädchen und Jungen unter guten Bedingungen lernen. Wir sagen dem BMZ- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung- Dank, sowie den Sonderspendern, welche uns diesen Schulbau ermöglichten. In 6 großzügigen Klassenräumen lernen die Schüler, aber auch 3 Funktionsräume geben den Lehrern optimale Arbeitsbedingungen.

Die Sicherheitslage ist leider auch nicht besser geworden. Unweit des Vereinshauses wurde ein Selbstmordanschlag auf die Staatsanwaltschaft verübt. Das bedeutete 3 Stunden Bomben und Schüsse in nächster Nähe.

An die vielen Witwen und Kranken übergaben wir diesmal Reis und Geld und konnten damit vielen eine besondere Freude bereiten. Traurig macht es, wenn viele Frauen in Not kommen und wir sie abweisen müssen, weil wir noch keine Paten in Deutschland gefunden haben.

In unserer Arztstation haben wir guten Zulauf der Ärmsten und wir versorgten gleich alle im Nähprojekt und die Mitarbeiter mit Wurmkuren, die in dieser Region sehr gute Erfolge erzielen, denn der Staub bringt oftmals die Wurmeier mit, so dass man diese Parasiten einatmet.

Eine große Freude war der Besuch eines jungen Mannes. Vor einem Jahr wurde er schwer verbrannt ins Vereinsbüro gebracht und wir dachten, er würde diese Verletzung nicht überleben. Nun kam er an und bedankte sich für die Cremetuben, die ihm endlich geholfen und die Heilung beschleunigt hatten.

In unserem Nähprojekt konnte der 3. Kurs 2014 verabschiedet werden und die Schlange für den 4. Kurs war wieder einmal länger als die Zahl der 36 Ausbildungsplätze. Wir konnten Mädchen besuchen, die bereits vor einem Jahr die Ausbildung gemacht hatten und freuten uns über die nachhaltigen Kleinexistenzen, die entstanden sind.

Weit ab von Kunduz auf der Hochebene entdeckten wir eine kleine Schule mit vielen Zelten, in der aber 700 Kinder sehr gut unterrichtet werden. Die Mädchen der 4. Klasse können alle gut vorlesen, solch einen Lernfortschritt habe ich selten gesehen. Spontan kauften wir im Bazar für jedes Kind ein Schulbuch und haben das Ziel, im kommenden Jahr dort ein Schulgebäude zu errichten, was natürlich nur mit Fördergeldern und Zusatzspenden möglich wäre.

Es wurde kalt an den Abenden, so wie es jetzt bei uns in der Vorweihnachtszeit dunkel und kühl wird. In Kunduz hat man aber keine Heizung, die es gemütlich macht. Und gerade dann hat man ein gutes Gefühl, wenn man den Menschen wirklich effektiv helfen kann. Dies ist aber nur möglich, weil Sie uns dabei ihre Unterstützung geben.

Im Namen der Menschen in Kunduz danken wir allen Spendern und wünschen gesegnete Weihnachten und ein gesundes Jahr 2015

Eure

   Sybille Schnehage

Hera Lind und Sybille Schnehage jeweils mit Sohn und Tochter, sowie der Kreisvorsitzenden der Gifhorner Landfrauen

Lesung in der Stadthalle in Gifhorn bei den Landfrauen mit Hera Lind und Sybille Schnehage, - wir danken für die großzügige Spende

Ein Dank an Anna Schneider und Kollegen für die Spende für 17 Nähmaschinen
Kunduz- Bau einer neuen Schule am Hochplateau

Bald ist sie fertig, unsere Schule auf dem Gelände der Kunduz Ghazi Khan Schule. Im September wird sie eingeweiht und viele Mädchen und Jungen können unter guten Bedingungen lernen.

Jubiläumsfest 19. Juli 2014

Kunduz Schulkleidung für die Mädchen

Reisebericht Mai 2014

                                                                                                                              11.06.2014

Liebe Paten, liebe Spender, liebe Freunde Afghanistans,

nun bin ich bereits drei Wochen wieder in Deutschland, aber die Reise war im Mai so nervenaufreibend, dass ich erst heute die Kraft habe, diesen Infobrief zu schreiben. Es war mir möglich, mit der Bundeswehr nach Mazar i Sharif zu fliegen, um dann mit dem Auto durch das Terroristengebiet Baghlan von unseren afghanischen Mitarbeitern transportiert zu werden.

Danach kam eine große Überschwemmung, die diese Straße weg riss, viele Schäden auch im Dorf Katachel hinterließ, denn einige Familien verloren ihre Lehmhäuser durch die Flut, so dass ich dann über Faisabad und Kabul per Flug nach Mazar zurückkehren musste, eine Tortur, wie ich sie in 25 Jahren nicht erlebt habe. Die Menschen, die von der Flut betroffen sind, brauchen dringend Hilfe, doch es gibt durch die ständigen Schießereien in Kunduz außer unserem Verein keine Hilfsorganisation mehr, die hilft. Es war mir auch aus finanziellen Gründen nur wenig möglich, den betroffenen Menschen mit Mehl und etwas Geld zu helfen.

Die Sicherheitslage hat sich dramatisch verschlechtert, täglich gibt es mehrere Bombenanschläge in der Stadt Kunduz und ich konnte den Rauch der Anschläge vom Büro aus direkt beobachten. Nachts waren Gefechte zu hören, einmal sogar dicht neben unserem Vereinshaus, so dass ich kein Auge zu tun konnte.

Viele Frauen und Kinder sind in diesem Winter verstorben, so dass oftmals die Schwester oder Nachbarin mit der Berechtigungskarte kam, um die Hilfe zu übernehmen, doch wir haben strikte Richtlinien, nur wer wirklich sehr arm und bedürftig ist, bekommt Hilfe.

Diesmal haben wir Mehl und Geld übergeben und natürlich vielen Armen mit unseren Hilfsgütern unter die Arme gegriffen.

Die kleine Arztstation wird sehr gut angenommen, denn dort erhalten die Witwen für sich und ihre Kinder eine gratis Notfallversorgung.

Ein großer Schritt für unseren kleinen Verein konnten wir mit der Grundsteinlegung für die 25. Schule in der Region Kunduz tun. Seit Anfang Mai werden nun 6 Klassenzimmer plus 3 Nebenräume im Hof der Ghazi Khan Schule erstellt.

Unser Nähprojekt zeigt große Erfolge, was sich darin widerspiegelt, dass ständig neue Anmeldungen eingehen und die Nachfrage unsere Kapazität deutlich übersteigt. Gut wäre da eine Erweiterung, aber diese Gelder können wir im Moment nicht aufbringen, denn 144 Nähmaschinen im Jahr und das Personal, die Lehrerinnen, die Wachleute und die Projektorganisatoren, dies sind große Kosten für einen so kleinen Verein. Aber der Erfolg bestärkt uns ja immer wieder, weiter in der Region zu helfen.

Wir würden uns freuen am 19. Juli zu unserem Jubiläumsfest zum 20. Jahrestag unserer Vereinsgründung ab 14 Uhr in Wolfsburg Ehmen auf dem Gelände der Ludgeri-Kirchengemeinde viele unserer Spender begrüßen zu können.. Dann hätten wir auch die Gelegenheit, miteinander uns auszutauschen.

Es ist eine erfüllende Arbeit in Kunduz zu helfen. Dies ist aber nur möglich, weil uns viele liebe Menschen dabei ihre Unterstützung geben. Darüber sind die Menschen in Kunduz und wir sehr froh.

Herzlichen Dank für Ihre/ Eure stetige Hilfe

Eure

 

   Sybille Schnehage

Grundstein fuer die 25 Schule gelegt

In Anwesenheit des Erziehungsministers und zahlreicher Offizieller, sowie Lehrern und Schuelerinnen und Schuelern konnte der Grundstein gelegt werden fuer einen Bau mit 6 Klassenzimmern und 3 Nebenraeumen.

Aller Zeitung 10.4.2014 Christina Rudert

36 Nähmaschinen wurden an diejenigen Mädchen am 2. April 2014 überreicht, die erfolgreich unseren Winternähkurs abgeschlossen haben.

Milch für alle Teilnehmerinnen des Nähkurses verteilten die Mitarbeiter von Katachel e.V. am gestrigen Tag.

Die armen Familien haben meist nicht genug Geld um sich Milch, Käse oder Fleisch zu leisten, daher ist dies ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Ernährung.

Beim Kölner Treff am 14.März

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Jahreshauptversammlung 2014

Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns und wir sehen zuversichtlich auf die nächsten Monate, in denen wir viele nachhaltige Hilfe nach Kunduz bringen möchten, so stellte die erste Vorsitzende des Vereins Katachel e.V. Sybille Schnehage die Situation vor, in der sich die Hilfsorganisation in ihrem Jubiläumsjahr, der Verein besteht 2014 seit 20 Jahren, darstellt.

Viele Mitglieder und Spender waren ins Cafe Extem gekommen um den Jahresbericht zu hören und um gemeinsam über die Pläne für das laufende Jahr zu beraten. Im Mittelpunkt stehen wie immer die Patenschaften für die über 400 Witwen, die den Hauptschwerpunkt der Arbeit darstellen, aber auch das Nähprojekt für Mädchen, wobei in diesem Jahr angestrebt wird einen neuen Schultrakt für die Ghazi Khanschule zu bauen, sofern die finanziellen Möglichkeiten gegeben sind. Dies alles wird die Vorsitzende Sybille Schnehage bei ihrer naechsten Reise versuchen umzusetzen.

Für das Jahr 2013 trug Kassenwartin Lilo Weber die Finanzsituation vor und nach dem Bericht der Kassenprüfer Dr. Peter Pleuss und Johannes Goetz wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Da Peter Pleuss nach zweijähriger Taetigkeit nicht weiter die Kasse prüfen kann, wurde Frau Dr. Christiane Gräfin Finck zu Finckenstein gewählt, damit sie diese Aufgabe zusammen mit Johannes Götz wahrnimmt.

Für 2014 steht die Suche nach Patenschaften ganz vorne auf der Agenda, aber auch hier im Raum Gifhorn Wolfsburg das Jubiläumsfest am 19 Juli auf dem Gelände der Ludgeri Kirche in Ehmen, wozu schon einige wichtige Personen ihre Zusage gegeben haben.

Dabei wird Musik die Gäste erfreuen, aber auch eine Lesung und gemütlicher Genuss von Köstlichkeiten.

Lesungen werden auch in den kommenden Monaten aus dem Buch Drachenkinder von Hera Lind stattfinden, wobei noch Anfragen angenommen werden können.

Mit einem Blumenstrauss und der Signierung von Büchern ging eine harmonische zufriedenstellenden Jahreshauptversammlung zur Neige.

 

 

 

 

Winterhilfe wird übergeben

Seit drei Tagen hat die Übergabe der Winterhilfe 2014 in Kunduz an unsere Patenfamilien begonnen. Kanister mit Speiseöl sollen dafür sorgen, dass die Frauen mit ihren Kindern in der kalten Jahreszeit ausreiched hochwertige Nahrung zu sich nehmen können.  Unter Anwesenheit der  Regierungsverantwortlichen in Kunduz hat die aufwendige Verteilung begonnen.

Erster Nähkurs im Jahr 2014 hat begonnen

 

36 Mädchen aus Kunduz lernen seit Anfang des Jahres im Projekthaus die Näherei. Wir wünschen den Mädchen viel Erfolg

36 Nähmaschinen an die Mädchen übergeben.

Nach Beendigung des Nähkurses, welches die Mädchen und jungen Frauen drei Monate im Projekt besucht hatten, konnten unsere Mitarbeiter 36 Nähmaschinen übergeben. Gleichzeitig erhielten die Mädchen auch ein staatlich anerkanntes Abgangszeugniss des zuständigen Ministers für Economie, der sehr dankbar ist, dass Katachel e.V. weiterhin in der Provinz Kunduz helfen wird.

Damit auch für die Gesundheit der Mädchen gesorgt wird, war auch der Vereinsarzt anwesend und übergab präventiv an alle Mädchen Tabletten der Wurmkur, denn Würmer sind in der Region durch den intensiven Staub eine häufige Erkrankung.

Dank der Spender, war diese Hilfe möglich und in der kommenden Woche beginnt dann der neue Kurs, wobei wir wieder auf Helfer hoffen, die diesen Mädchen eine Chance geben.

Zu Weihnachten Zukunft verschenken

Noch beeindruckt von seiner Reise nach Kunduz im Rahmen des Hilfsprojektes Katachel freut sich Tom Rubner, dass auch der vierte Nähkurs des Jahres 2013 kurz vor den Abschlussprüfungen steht. Seit Anfang Oktober, als Tom Rubner die Fotos der Anfängerinnen machte, ist viel passiert. Die 36 Mädchen haben fleißig gelernt und bereits viele Kleider für Mädchen der nahegelegenen Ghazi Khan Schule hergestellt. Nun, Ende des Monats Dezember, also in der Weihnachtswoche, werden die Mädchen ihre Prüfungskleider nähen müssen, die dann von den Lehrerinnen und einer Vertreterin des Frauenministeriums kritisch unter die Lupe genommen werden. Diejenigen, die danach die Prüfung bestanden werden, erhalten ein Zertifikat der Kunduz Regionalregierung welches sie dann berechtigt, die Bezeichnung anerkannt Näherin zu führen. Erfahrungsgemäß schaffen die Prüfung alle Schülerinnen.

Dies allein würde natürlich nicht reichen, denn was nützt die beste Ausbildung, wenn das Geld für eine eigene Nähmaschine fehlt. „ Das ist das Tolle an diesem Projekt Katachel,“ meint Schülerin Sarmina, „ es gibt oftmals Spender aus Deutschland, die sorgen dafür, dass uns der Verein jeweils eine Maschine kostenlos übergeben kann“. So freuen sich die Mädchen schon auf ihre eigene kleine Existenzgründung und sind somit auch voll motiviert.

Nun hoffen Tom Rubner und die anderen ehrenamtlichen Helfer des Vereins, dass sich Menschen finden, die die 70 Euro für je eine Nähmaschine dem Verein spenden. Ein wunderbares Geschenk zum Fest einem jungen armen Mädchen eine Zukunft zu schenken. Spendenkonto Katachel e.V. Kontonummer 014160006 BLZ 26951311 oder auch zu finden unter Katachel. de

Ein Kalender  und ein Fotobuch wurden extra zum Jubiläum erstellt-

20 Jahre Katachel e.V.

 

Der wunderschöne A3 Kalender mit faszinierenden Fotos, welche Tom Rubner beim Projektbesuch im Oktober aufgenommen hat, und ein beeindruckendes Fotobuch mit 26 Seiten können bei der Vorsitzenden des Vereins Sybille Schnehage bestellt werden/ siehe Kontakt.

Der Kalender kann gegen eine Spende von 20 Euro und das Buch gegen eine Spende von 40 Euro zugesandt werden.

19.11.2013

 

Neue Arztpraxis von  Provinzverwaltung genehmigt und in Betrieb gegangen.

 

Nachdem  unser Verein in zwei Wohncontainern eine Praxis eingerichtet und ausgestattet hatte und ebenso Basismedikamente in großer Menge darin bereit stellt, wurde vom neuen Gouverneur von Kunduz  Hadji Gholam Sachi  der Betrieb der Praxis offiziell genehmigt.

Ein Arzt und eine Ärztin halten je einmal in der Woche Sprechstunde, wobei hauptsächlich sich Witwen und Waisen, aber auch besonders arme Personen dort gratis behandeln lassen können. Auch die Medikamente werden umsonst ausgegeben.  Damit ist dies Projekt für die Menschen, die in Not sind, ein sehr wichtiger Anlaufpunkt.

Wir hoffen auf Paten, die uns helfen das Personal zu bezahlen, damit die Behandlungen noch öfters angeboten werden können.

                                                                                                                            Reisebericht  Oktober     26.10.2013

Liebe Paten, liebe Spender, liebe Förderer Afghanistans,

einen Monat in Kunduz und die letzten Tage der Bundeswehr in der Region mitzuerleben (ich bin mit einer der letzten Transallmaschinen aus Kunduz herausgeflogen), das waren anstrengende Wochen für mich, aber auch voller erfüllender Arbeit den Menschen vor Ort zu helfen. Die Sicherheitslage ist leider immer schlechter geworden. Überall gibt es Männer, die andere Personen ausrauben und erschießen. In den letzten Tagen flogen die ganze Nacht Militärhubschrauber. Es bleibt die Angst, dass die Lage in Kunduz sich immer weiter verschlechtern wird. Denke ich an 2003 zurück, als man frei in der Stadt herumgehen konnte, ohne dass irgendetwas passierte, so haben die 10 Jahre nur eine schlechtere Sicherheitslage gebracht. Leider können wir nun, da die deutschen Soldaten Kunduz verlassen haben, keine Pakete mehr nach Kunduz ans PRT schicken, und so können wir nur mit Geld vor Ort den Menschen helfen. Dies wollen wir aber weiter mit ganzer Kraft und mit stetem nachhaltigen Gedanken tun.

Es gab jeden Tag viel zu tun, Verteilung von Hilfen, Beratung von Patienten, Organisation der neuen Projektteile.

Besonders traurig stimmte mich aber ein Zwischenfall, der wirklich tragisch war. Das junge deutschsprechende Mädchen Habiba, welches auch eine Patenschaft hat, stand vor dem Vereinshof und wartete. Ich war im PRT (dem Camp der Bundeswehr) und nicht anwesend. Plötzlich wurde ihr schlecht, unsere Leute brachten sie ins Krankenhaus und sie verstarb schnell an einer Hirnblutung, mit knapp 18 Jahren. Wir trauern um sie.

Unsere Hilfe bestand bei diesem Besuch überwiegend aus der Übergabe von Reis und Geld an die Witwen und Waisen, aber auch aus vielen anderen Hilfen. Zunächst sei kurz berichtet über die Patenschaften. Viele Frauen, über 120, warten noch, darunter Witwe Rezagol, sie ist blind und mit ihren drei kleinen Kindern auf dringende Hilfe angewiesen. Auch andere Frauen mit Kindern in Not oder auch junge Mädchen, die ihre Eltern verloren haben und bei Verwandten leben, warten auf Unterstützung durch unseren Verein. Bleibt die Hoffnung, dass jetzt in der Vorweihnachtszeit sich Menschen finden, die diesen Frauen die Hand zur Hilfe reichen.

Nun zu unseren Projekten. Wir gaben an die Absolventinnen des Nähkurses Maschinen aus, übernahmen das Nachbargrundstück als Erweiterung des Projektes und stellten dort 2 Container auf, um dort für die Waisen und Witwen eine kleine Arztstation einzurichten. Frauen mit Patenschaftskarten können sich dann dort behandeln lassen und erhalten die Medikamente gratis. Die Räume sind fertig eingerichtet, Medikamente, die gespendet wurden, sind vor Ort, so dass die Arbeit beginnen könnte. Dennoch fehlen uns dafür noch Patenschaften von je ca. 150 Euro, denn der Arzt und die Ärztin werden diese Aufgabe nicht gratis übernehmen.

Wir stellten neben dem Vereinshof einen Container auf, in dem wir einen kleinen Laden eröffnen und die Kleider aus dem Nähprojekt verkaufen werden. Zusätzlich halfen wir vielen Patienten zur Linderung ihrer Probleme. Darunter war ein Mädchen mit einer fast gelähmten Hand, mit der wir sehr erfolgreich Krankengymnastik machten. Auch einer Frau mit verletzten Händen konnten wir helfen und einem verbrannten Jungen Salben und Medikamente übergeben. Ein gelähmter Junge erhielt einen Laptop, um eine Zukunftsperspektive zu haben und eine Behinderte kann sich mit einem Rollstuhl wieder frei bewegen. Vom PRT konnten wir verschiedene Hilfsmittel bekommen, so dass jetzt das Arztzimmer, das Wartezimmer, das Buero und auch die anderen Räume eingerichtet sind. Mülltonnen und eine Außentoilette konnten wir aufstellen und viele Hilfsgüter an Arme verteilen.

Wir, das heißt diesmal, Thomas Rubner und ich. Thomas, der mich in seinem Urlaub für eine Woche unterstützte konnte viele wunderbare Fotos machen. Unsere Idee ist dabei, anlässlich des Erscheinen des Buches Drachenkinder von Hera Lind, über die Erlebnisse rund um unseren Verein am 9. Dezember einen Bildband und einen Kalender herauszugeben, wobei beides natürlich vorab bei uns vorbestellt werden muss, denn wir können die Kosten nicht einfach so vorschießen. (Preise stehen noch nicht fest, können aber unter obiger Telefonnummer erfragt werden.) Der Erlös wird dann auch dem Hilfsprojekt zu Gute kommen. Bildband und Kalender sollen dann auch gleichzeitig die langjährige Arbeit unseres Vereins darstellen, denn 2014 können wir bereits unseren 20. Gründungstag feiern. Ein kleines Fest wird für den Sommer von unserem Vorstand und Helfern geplant.

Die Kunduzmenschen danken allen Helfern und Unterstützern des Projektes und hoffen, dass wir weiter, auch 2014, in Kunduz erfolgreich arbeiten können, denn fast alle NGOs verlassen die Region. Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest, ein gesundes Neues Jahr und danken im Namen der Menschen in Kunduz von ganzem Herzen.

Ihre / Eure

Sybille Schnehage

Donnerstag 3. Oktober 2013

Tom Rubner als ziviler Helfer in Kunduz, beeindruckende Erlebnisse

Acht Tage als Helfer in Kunduz unterwegs, das war Tom Rubner in seinem privaten Urlaub und in dieser Zeit verteilte er Hilfsgueter, dokumentierte das Naehprojekt der Hilfsorganisation Katachel e.V. und packte tatkraeftig zu, ueberall, wo seine Hilfe und Erfahrung gebraucht wurde.
Tom Rubner, der im Beruf Soldat in Donaueschingen ist, hat bereits drei Einsaetze im Land am Hindukush erlebt, aber eben immer in Uniform und geschuetzt durch die Militaerpraesenz der deutschen Soldatenkollegen. Im Mai hatte er das Hilfsprojekt Katachel e.V. in der Stadt Kunduz kennen gelernt und war auf Anhieb von der direkten Hilfe vor Ort angetan. So entstand nach seiner Rueckkehr aus dem Einsatz die Idee, einmal als Helfer in Kunduz die Probleme der Menschen hautnah mit zu erleben und selbst als Unterstuetzer der Beduerftigen taetig zu sein.
Der Verein verteilt regelmaessig Hilfsgueter durch Patenschaften an 440 Witwen und Waisen und Tom Rubner war immer wieder geruehrt, wenn er sah, wie bettelarme, teilweise unterernaehrte Frauen und Kinder kamen und Hilfe erbaten. Tom Rubner, selbst engagierter Hobbyfotograf, war dabei dann natuerlich voll in seinem Element und dokumentierte in den Tagen in Kunduz eindrucksvoll die Gesichter der Menschen am Hindukush und das Hilfsprojekt.
Begleitet wurde Tom Rubner von der Vereinsvorsitzenden Sybille Schnehage, deren Erlebnisse in 25 Hilfsjahren demnaechst im Buch Drachenkinder von der bekannten Autorin Hera Lind zu lesen sein werden. Das Buch erscheint am 9. Dezember 2013 im Handel und Tom Rubner und Sybille Schnehage werden dazu parallel einen Kalender mit den besten Fotografien und einen Bildband herausgeben.
Natuerlich wuerde sich Tom Rubner auch freuen, wenn sich im Raum seiner Heimat Donaueschingen Menschen finden wuerden, die das Projekt mit unterstuetzen, denn gerade Patenschaften fuer die vielen bettelnden Frauen werden noch dringend gesucht. Aber auch das Naehprojekt braucht Unterstuetzung, denn wenn jeweils 36 Maedchen nach drei Monaten ihre Ausbildung im Projekt abgeschlossen haben, dann wird ihnen als Starhilfe fuer eine eigene Existenz eine Naehmaschine uebergeben und solch eine Maschine, hergestellt in China, kostet im Bazar in Kunduz 70 USDollar.
Informationen findet man im Internet unter Katachel.de und Spenden koennen unter dem Stichwort Naehprojekthilfe auf das Konto Katachel e.V. 014160006 Sparkasse Gifhorn Wolfsburg BLZ 26951311 eingezahlt werden.

Freitag 27. September 2013

Große Freude über die Hilfe aus Deutschland

Umringt von vielen Maedchen und Jungen konnten die Mitarbeiter unseres Vereins Sybille Schnehage und Tom Rubner Kinderkleidung und weitere Hilfsgueter in Kunduz verteilen. Auch ueber Kuscheltiere freuten sich die Kleinsten, denn endlich haben auch sie einen kleinen Liebling, der sie abends beim Einschlafen troestet.
Hinzu kommt die Hilfe fuer Waisen und Witwen und das Naehprojekt, sowie der Aufbau einer Arztstation. Ein Gruss geht nach Deutschland an alle Spender, die die Hilfe ermoeglichen.

Mittwoch 21.August 2013

Hilfe für die Kinder in Kunduz durch die Kiner der IGS Sassenburg

Kuscheltiere und 305 Euro für die Mädchen und Jungen in Afghanistan sammelten die Kinder der IGS Sassenburg zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Jünemann. Ein herzliches Dankeschön, denn damit werden wir den Kindern in Kunduz und den Mädchen im Nähkurs eine große Freude machen können.

 

 

Mittwoch, 21. August 2013
Der 4. Nähkurs wurde gestern begonnen

 

Am gestrigen Tage wurde der neue Nähkurs für zweimal 18 Mädchen im Vereinshaus Katachel e.V. in Kunduz eröffnet. Auch diese Mädchen haben die Chance, 3 Monate das Nähhandwerk zu lernen, um sich danach eine eigene Kleinexistenz aufzubauen. Als Abschluss erhalten sie je eine eigene Nähmaschine, aber bis dahin ist noch viel Zeit und zahlreiche Stoffstücke müssen bearbeitet werden.

Donnerstag, 1. August 2013
Nähkurs drei erfolgreich abgeschlossen

 

Dritter Nähkurs des Vereins in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen

Ihre Zeugnisse bekamen 36 Absolventinnen des Nähkurses des Vereins Katachel e.V. am 1. August vom zuständigen Minister für die Hilfsorganisationen in Kunduz überreicht. Hinzu bekamen die 36 Frauen und Mädchen durch den Verein Katachel e.V. jeweils eine Nähmaschine, die es ihren ermöglicht, sich als Hausschneiderinnen eigenes Geld zu verdienen.
Seit Anfang Mai haben die Frauen und Mädchen täglich 2 Stunden den Kurs im Vereinshaus besucht, Schnitte erstellt, Knopflöcher geübt und dann Schulkleider genäht, die dann an arme Kinder verteilt werden können. Als sogenanntes Gesellenstück mussten sie ein Kleid ihrer Wahl in hochwertiger Verarbeitung nähen, welches dann von den beiden Lehrerinnen beurteilt wurde. Diese Kleider werden jetzt schon privat von ihnen weiterverkauft. Alle Mädchen bestanden diese Prüfung und konnten somit das staatlich zertifizierte Zeugnis in Empfang nehmen.
In der nächsten Woche beginnt bereits der nächste Kurs, bei dem schon über 45 Anmeldungen vorliegen, doch nur 36 Mädchen können im Vereinshaus ihren Platz finden, bzw. Spenden für die nächsten Maschinen und die Zusatzkosten für die Lehreinnen, die Stoffe und Garne und auch die tägliche Versorgung mit Essen und Getränken müssen erst einmal auf dem Spendenkonto sein.
Der Dank und ein Gruß geht an alle Spender und Spenderinnen, durch die diese nachhaltige Hilfe erst möglich wurde.

Samstag, 25. Mai 2013
Reisebericht Mai 2013

 

26.05.2013
Liebe Paten, liebe Spender, liebe Förderer Afghanistans,
müde bin ich noch von der langen Reise mit der Bundeswehr von Kunduz über Mazar i Sharif und Termez und kalt ist es mir, denn dort waren es fast 40 Grad und hier nur noch 10. Aber ich bin so froh darüber, wie wunderbar sich unser Projekt in den letzten Monaten entwickelt hat, so dass diese Mühen sich echt gelohnt haben.
Speiseöl, Geld und Süßstoff, statt des in Kunduz so teuren Zuckers, haben wir diesmal an 420 Witwenfamilien, Behinderte und Waisenkinder mit Berechtigungskarte verteilt, eine große Hilfe für die Bedürftigen, aber es kommen immer viele Frauen mit ihren Kindern und betteln um Unterstützung, so dass auch so viele weitere Hilfe verteilt werden musste.
Ein wichtiges Projekt ist inzwischen unsere Nähausbildung für junge Mädchen und Frauen. Durch die Erweiterung des Vereinshauses konnten wir mehr Räume für die Nähmaschinen zur Verfügung stellen, so dass nun die Anzahl der Schülerinnen verdoppelt werden konnte. Pro Kurszeit werden jetzt 36 Mädchen ausgebildet, was natürlich entsprechende Folgekosten hat, denn am Kursende nach bestandener Prüfung soll jedes Mädchen eine eigene Nähmaschine erhalten. Dass dies eine nachhaltige Aktion ist, zeigte der letzte Kurs, wobei die meisten Prüfungskleider schon verkauft waren, so dass uns als Anschauungsstück nur ein Kinderkleid zur Verfügung gestellt werden konnte.
Viele Mädchen und Frauen fragen immer wieder nach und wollen bei uns lernen, also sollte das Projekt noch weiter vergrößert werden. Was dabei fehlt, ist nur das Geld, denn die Lehrerinnen, Stoff, Garne, die Maschinen, die Reparaturen, alles muss erst einmal finanziert werden.
Von den im Projekt genähten Kleider konnten wir 90 an arme Schülerinnen der Ghazi Khan Schule übergeben, eine Freude für die Mädchen; für die Jungen gab es Fußballtrikots und Bälle für 8 Mannschaften.
Hilfsgüter konnten wir an Ärzte verteilen, dabei waren Hebammen-Taschen besonders wichtig, aber auch ein EKG –und ein Ultraschall- Gerät und ein Mikroskop. Behinderten konnten wir mit 5 Prothesen wieder einen neuen Weg in die Zukunft ebnen.
Nach langen Gesprächen mit den Ältesten von 14 Dörfern wollen wir in Zukunft, wenn es möglich wird, dort in der Gegend eine kleine Arztpraxis eröffnen, um den Menschen der ländlichen Region den Zugang zu bezahlbarer medizinischer Versorgung zu ermöglichen.
Ein großer Schritt konnte getan werden bezüglich der Flächen, die der Verein im Dorfteil Katachelarab besitzt. Dort wurde es nach Verhandlungen möglich, die Flächen zu bewässern, so dass nun aus Wüstenland fruchtbarer Boden werden wird. Die Ernte kommt dann den Armen unseres Projektbereiches zugute. Im Dorf Tshar Khau werden wir einen Tiefbrunnen für sauberes, salzarmes Trinkwasser bauen.
Im nächsten Jahr werden es 20 Jahre, dass es unseren Verein Katachel gibt. Wir waren alle ganz überrascht, als der Minister für Hilfsorganisationen der Provinz Kunduz uns eine Ehrenurkunde für hervorragende Arbeit über solch einen langen Zeitraum überreichte. Diese Urkunde gebührt allen Frauen und Männern, die mit ihrer großzügigen Spende es immer wieder ermöglichen, das Los der Armen in der Region zu mildern.
Da in Kunduz damit gerechnet wird, dass die Bundeswehr im Herbst das PRT Camp verlassen wird, sehen viele Menschen der Zukunft mit Bedenken, ja auch mit Angst entgegen, denn ungewiss ist die Sicherheitslage ohne internationale Hilfe. Wir wollen unser Möglichstes tun, damit unsere Bedürftigen weiter versorgt werden. Dass wir dies schaffen, daran glauben wir fest, denn Katachel e.V. hat auch schon vor dem internationalen Einsatz in Kunduz vielseitig geholfen.
All den Unterstützern und Spender sei ein herzliches Dankeschön gesagt, denn nur Ihr/Sie tragt/en an dieser Hilfe maßgeblichen Anteil.
Viele Grüße
Ihre/ Eure

Sybille Schnehage

Freitag, 5. April 2013
Schillerschule Wolfsburg spendet Fußballtrikots

 

Hilfe für die Kicker in Kunduz, das ist verbunden mit der Spende von einem kompletten Satz Trikots, welchen die Kinder der Klasse 4b der Schillerschule der Vorsitzenden des Vereins Katachel e.V. übergeben konnten, damit sie diese Kickerkleidung an die Jungen in Kunduz weitergibt. Ein Danke sagt jetzt der Vereinsvorstand, und nach der Afghanistanreise wird ein Foto aus Kunduz den Kindern eine positive Rückmeldung geben.

Sonntag, 3. März 2013
Den Vorstand Katachel einstimmig bestätigt

 

In großem Einvernehmen fand die Jahreshauptversammlung 2013 der Hilfsorganisation Katachel e.V. für Afghanistan im Cafe Extrem statt, zu der neben der lokalen Presse 24 Vereinsmitglieder und Förderer gekommen waren.
Neben dem Bericht der 1. Vorsitzenden über die Aktivitäten 2012, bei dem das neue Nähprojekt zusammen mit WECF neben der Witwen- und Waisenhilfe im Vordergrund stand, wurde auch die Stromversorgung für das Dorf Chiensai vorgestellt, die im Kooperation mit den Rotariern Wolfsburg ermöglicht wurde.
Besonders positiv im Verein ist neben der Hilfe für zahlreiche arme Menschen der Region Kunduz, dass ab diesem Jahr 2013 wieder eine Förderung durch das BMZ beantragt werden kann und dass bei der nächsten Reise die 1. Vorsitzende wieder direkt mit der Bundeswehr nach Kunduz fliegen kann, was die gefährliche Fahrt über den Hindukush nicht mehr nötig macht.
Nach dem Vortrag der Kassenwartin Lilo Weber aus Brome und der beiden Kassenprüfer, Dr. Christiane Finck von Finckenstein und Dr. Peter Olav Pleuß, die die saubere Rechnungslegung ohne Beanstandung vorfanden und die korrekte Kassenbelegführung lobten, wurde mit Enthaltung des Vorstandes einstimmig Entlastung erteilt.
So war dann auch der Vorschlag Wiederwahl des Vorstandes schnell gemacht und in Einzelabstimmungen wurden alle, die 1. Vorsitzende Sybille Schnehage, die Stellvertreterin Anneliese Raschkowski, Kassenwartin Lilo Weber, Schriftführer Manfred Eichhorn und Beisitzerin Monika Neugebauer, immer bei deren persönlicher Enthaltung, einstimmig gewählt. Da der Kassenprüfer immer im Wechsel zur Wahl ansteht, wurde zu Dr. Olav Peter Pleuß dem Pädagogen Johannes Götz aus Grafhorst das Vertrauen ausgesprochen, um dann die Kassenbelege 2013 zu kontrollieren.
Für das Jahr 2013 ist neben den traditionellen Aktivitäten wie Patenschaften für Waisen und Behinderte, die Einrichtung eines neuen Nähprojektes geplant, um noch mehr Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Beim Punkt Verschiedenes haben die Vereinsmitglieder schon den Blick auf 2014 gerichtet, denn dann besteht der Verein 20 Jahre und gemeinsam plant man dafür ein kleines Fest, welches den zahlreichen Anstrengungen der vergangenen Jahre eine kleine Würdigung bereiten sollte. Dafür wird in Wolfsburg nicht nur ein schöner Platz gesucht, sondern auch Förderer und eventuell Musik, die dann die kleine Feier für alle Wolfsburger attraktiv werden lassen soll.
Blumen gab es dann auch noch als Dankeschön von Mitglied Heinza Warnk für all die Mühe, die mit der Hilfe für die Bedürftigen im Ehrenamt verbunden ist.
Foto v. li. Monika Neugebauer, Manfred Eichhorn, Heinza Warnk, Johannes Götz, Anneliese Raschkowski, Sybille Schnehage , Lilo Weber und Dr. Olav Peter Pleuß mit Sohn Arne.

Nähkurs in Kundus Nähkurs in Kunduz
Mit Kundus- Gouverneur Omer Safi Mit Kunduz- Gouverneur Omer Safi
neue Schule in Kunduz 2015 Sarwar Zarif

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