Patenschaft
Witwenpatenschaften
In einem Witwenprojekt werden in Katachel und in den umliegenden Ortschaften Kriegswitwen mit ihren meist zahlreichen kleinen Kindern durch Patenschaften unterstützt. Das heißt, Familien aus Deutschland sorgen mit 26 EUR monatlich dafür, dass diese Witwen sich und ihre Kinder ernähren können. Damit ist auch der Schulbesuch der Mädchen und Jungen gesichert.
Die Witwen bekommen alle 4 Monate das Patenschaftsgeld vom Projektleiter in Katachel ausgezahlt. Die Geldübergabe wird jedes Mal fotografiert, damit die deutschen Paten auch wissen, wie es ihrer Witwenfamilie in Kunduz und Umgebung geht.
Über 320 Patenschaften konnten bereits gefunden werden, aber zahlreiche weitere Frauen erhoffen ebenfalls Hilfe.
Im Mai 2008 konnten alle 322 Witwen 17 kg Reis und 5 Liter Öl erhalten, denn wie aus dem Emblem hinter der Witwe Taher zu ersehen ist, hat der Shining World Heroine Award der Supreme Masterin Ching Hai von 10 000 USD diese Zugabe ermöglicht. Der Dank der Frauen geht damit einerseits an ihre deutschen Paten, aber auch an die Supreme Masterin.
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Auch Witwen mit behinderten Kindern fragen um Hilfe, wie diese Frau, deren 6. Kind nicht nur verkürzte Arme sondern auch keinen Darmausgang hat. Bei der Kleinen geht der Stuhlgang über den Vaginalgang ab. Inzwischen konnte diese Frau eine Patenschaft finden.
Überschwemmung 2009
Als am Muttertag 2009 der Fluss im Dorf Katachel um 6 Meter stieg, da wurde nicht nur die Brücke beschädigt, auch 54 Häuser wurden zerstört, so dass 408 Menschen obdachlos waren. Mit Hilfe des Auswärtigen Amtes und vieler Spender konnte den Menschen mit Decken, Matratzen, Zelten und Brot geholfen werden.
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Eine Milchkuh für eine besonders bedürftige Familie
so kann man mit kleinen Summen eine große Freude bereiten und Kindern mit der täglichen Milch beim gesunden Heranwachsen helfen. Hier freut sich Mutter Assat über die Kuh, die Katachel e.V.-Leiterin Sybille Schnehage ihr gebracht hat.





